Grefrath von 1250 bis heute

Grefrath wurde erstmals im Jahre 1250 als „Greverode“ erwähnt.
Heute ist der Stadtteil beliebter Wohnort von vielen jungen Familien,
die die schöne und ruhige Lage von Grefrath erkannt und ein Haus auf dem Land gebaut haben.

Die mittlere und jüngere Jungsteinzeit – das ist die Spanne
ungefähr von 3900 bis 1800 vor Christus. Und sie ist eine
sehr bedeutende Periode der Menschheitsgeschichte. Dem
homo sapiens kam nämlich die Idee, dass es doch viel praktischer
ist, Getreide gleich vor der eigenen Hütte anzubauen
anstatt kilometerweit durch die Wälder zu streifen und
nach essbaren Pflanzen zu suchen. Und die Rinder und
Schweine im Stall sparten den Menschen die mühsame
Jagd mit dem Speer. Auch in Grefrath hat diese Periode der
Domestizierung (domus (lateinisch) = das Haus) stattgefunden.
Dass der Grefrather Steinzeitmensch häuslich wurde,
wird durch zahlreiche Funde aus dieser Zeit belegt. So
konnten auf dem Gebiet der ehemaligen Ziegelei Gürtler
(heute ist dieses Areal besser als die Grefrather Mülldeponie
bekannt) Bruchstücke eines hellgrauen Flintbeiles geborgen
werden.

Entlang des Rheins entstanden Kastelle,
die untereinander mit einem Straßennetz verbunden waren.
Ein bedeutender Stützpunkt war das Lager novaesium
(Neuss). Auch in Grefrath dürften zu dieser Zeit Menschen
gesiedelt haben. Dafür sprechen mehrere Gründe: Zum
einen führte eine der vom römischen Lager novaesium strahlenförmig
ausgehenden Römerstraßen am Kloster Kreitz
dicht an Grefrath vorbei bis nach Aachen. Außerdem fanden
Grefrather Bauern mehrfach Bruchstücke von römischen
Ziegeln bei der Feldarbeit.

die Kirchengemeinde von 1864

Dörfliches um 1960

Schützenwesen in Grefrath

Historie

  • Während sich Holzheim nach dem Krieg weiter vergrößerte, nahm die Grefrather Bevölkerung weiter ab: Sie sank von 1189 im Jahr 1950 auf 1084 zum Jahr 1961. Holzheim hatte zu dieser Zeit schon 4970 Einwohner. Mit den Gebietsentwicklungsplänen der sechziger Jahre sollte Grefrath einen Einwohnerschub erhalten: Die Pläne sahen vor, die Gemeinde Holzheim auf 8500 Einwohner anschwellen zu lassen. Davon waren rund 2000 für Grefrath vorgesehen.

  • Nach den Franzosen kamen die Preußen. Die ehemals kurkölnischen Gebiete fielen an den preußischen Staat und bildeten von nun an zusammen mit dem ehemaligen Kurtrier, Köln, Aachen, Jülich und Berg für fast 150 Jahre die preußische Rheinprovinz. Die preußische Regierung teilte das Provinzgebiet in Regierungsbezirke auf, die sich ihrerseits wieder aus Land- und Stadtkreisen zusammensetzten. An der Spitze eines Landkreises stand der Landrat. Grefrath gehörte zum Landkreis Neuss im Regierungsbezirk Düsseldorf.

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